3D-Druck Service

3D-Druck Preisberechnung

Preisberechnung| -senkung

Druckkosten | Preisberechnung

Wie werden die Preise für 3D-Drucke berechnet?

Die Preisberechnung für individuelle Produkte ist ein komplexer Algorithmus, welcher sich aus vielen Faktoren zusammensetzt. In der Regel wird je nach gewähltem Material und Technologie ein Start oder Mindestpreis berechnet, gefolgt von einer Formel, die je nach Wahl aus den möglichen Faktoren besteht: 

Menge

Material

Modellvolumen 

Maschinenvolumen 

 

Ausrichtung

Dichte

Benötigtes Supportmaterial 

Hauptfaktoren

Besonders ausschlaggebend bei der Preisberechnung für Ihr Modell ist neben der Größe, der Materialverbrauch und das erforderliches Maschinenvolumen (Bauraum) für Ihr Modell . Sie haben somit die Möglichkeit über die Skalierung, das Modellvolumen und Hüllvolumen den Preis für Ihren 3D Druck zu steuern! 

Druckkosten senken

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Preis für Ihr Modell zu senken.

Wichtig hierfür zu wissen, ist wie Ihr Modell gefertigt wird. Mit dem gewähltem Material wird auch die Technologie festgelegt, da sich das Material nur mit dieser verarbeiten lässt. Haben Sie sich für Pulverbasiertes Drucken (SLS oder MJF) entschieden, so wird nach Maschinenvolumen kalkuliert. Entscheiden Sie sich hingegen für FDM, SLA oder PolyJet wird nach tatsächlichem Materialverbraucht berechnet.

Druckkosten senken

Um den Druckpreis zu senken können folgende Faktoren angepasst werden:

Modelgröße

Alle

Modellvolumen 

FDM

SLA

PolyJet

Maschinenvolumen

SLS

MJF

SLM

MJB

Informationen, wie Sie den Materialverbrauch oder das benötige Maschinenvolumen und somit den Druckpreis reduzieren.

Modellvolumen | Materialverbrauch

Betrifft:

Besonders bei der Herstellung mit FDM, SLA oder PolyJet beeinflusst das tatsächlich verbrauchte Material (Volumen) den Preis. Hierfür gibt es zwei Gründe: Zum ersten sind Resine und Filamente hochpreisiger als Pulvermaterialien, zweitens kann nicht verwendetes Material nicht aufbereitet und erneut eingesetzt werden.

Druckkosten | Preis senken!

Durch Aushöhlen Volumen einsparen

Achtung - Wandstärke

Bitte beachten Sie die min. Wandstärke des gewählten Materials. Die Mindestwandstärke muss je nach Modelgröße und Belastung ggfls. angepasst werden. Wir empfehlen grundsätzlich eine höhere Wandstärke, als die min. Wandstärke zu wählen!

Druckkosten senken

Modell aushöhlen | Material sparen

Der einfachste und effizienteste Weg die Druckkosten für FDM, SLA und PolyJet zu senken ist – die Modelle auszuhöhlen.

Häufig ist es schleicht nicht notwendig und ab einer gewissen Größe können massiv gefertigte Objekte sogar negative Einflüsse auf das Bauteil haben. Um ausgehöhlte Objekte stabil bis funktional zu drucken erhöhen Sie die Wandstärke und generieren Sie einen entsprechend hohen Infill. 

Größe des Modells | Skalieren

Wenn Sie z.B. ein Objekt mit den Maßen 10 x 10 x 10 cm um nur 20% (2 cm) auf 8 x 8 x 8 cm reduzieren reduzieren Sie das Volumen des Objektes um 49%!

Da es sich um ein drei dimensionales Modell handelt, werden beim Skalieren Länge x Breite x Höhe gerechnet, weshalb eine Größenveränderung um 20% eine Ersparnis von 50% ausmachen kann!

Infill

Als „Infill“ werden innere Stützstrukturen bezeichnet, welche Ihr Objekt Druckbelastbar machen. Der Infill nimmt, bei prozentualer Erhöhung, stark progressiv an Druckbelastung zu. Oder kurz gesagt: 

Doppelter  Infill – Vierfache Belastbarkeit

Vierfacher Infill – Sechzehnfache Belastbarkeit.

Anschauungs- | Präsentationsmodelle

Infill: 0 25%

Modelle die nicht belastet Werden sollten hohl oder mit einem Infill von max. 25% gedruckt werden. Hierdurch verringern sich die Herstellungskosten stark und Sie verringern das Gewicht. Da mit diesen inneren Stützstrukturen die Stabilität progressiv zunimmt, sind Modelle mit 15 – 20% Infill bereits recht belastbar. 

Belastbare- | Funktionale Modelle

Infill: 25 100%

Der Infill funktionsfähiger Objekte hängt von deren Art und Stärke der Belastbarkeit und dem vorgeschriebenen Gewicht des Objektes ab. In wenigen Fällen werden funktionale Modelle tatsächlich komplett massiv benötigt. Auch können durch einen Infill funktionale Objekte gewichtsreduziert gefertigt werden. Dies ist besonders für die Automobilbranche, Luft- und Raumfahrt interessant.

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Wandstärke oder Infill  

Was hat mehr Einfluss auf die Stabilität?

Die Wandstärke ist bei kleinen Modellen ein wichtiger Faktor für die Druckbelastbarkeit, nimmt jedoch progressiv zur Modellgröße ab. Ähnlich wie beim Infill, jedoch in umgekehrter Reinfolge. Grundsätzlich empfehlen wir die Wandstärke 1 -2 mm stärker als die Mindestwandstärke zu wählen. Für funktionale Modelle sollte eine der Größe, dem Infill und der Verwendung entsprechend stark gewählt werden.  

Ausrichtung

Supports vermeiden

Supportmaterial im 3D Druck weiß

Versuchen Sie wenn möglich  Stützstrukturen zu vermeiden. Zum einen senken Sie hierdurch den Preis für Ihr Modell, zudem vermeiden Sie unästhetische Verbindungsstellen. Sollten Support zwingend notwendig sein, platzieren Sie diese so, dass die zu stützenden Stellen sich auf der Unterseite oder an nicht sichtbaren Stellen des Modells befinden. 

Maschinenvolumen | Benötigter Platz

Betrifft:

Das benötigte Maschinenvolumen ist die Berechnungsgrundlage für Modelle, welche mit Pulverbasierten Systemen gedruckt werden sollen. Dies betrifft bei Kunststoffen Selektives Lasersintern und Multi Jet Fusion, während im Metalldruck Metall Binder Jetting und Selektives Laser Melting. Dies hängt mit den hohen Anschaffungskosten der Maschinen und dem verhältnismäßig günstigem und recyclebaren Materialien zusammen.

Druckkosten | Preis senken!

Durch Aushöhlen Volumen einsparen

Achtung - Abstände

Bitte beachten Sie, dass genestete Objekte einen höheren Mindestabstand von 3 mm benötigen! Wir empfehlen diesen Abstand der Objekte zueinander um sicherzustellen, dass die Modelle nicht zusammengesintert werden!

Empfehlung: 3 mm

Druckkosten senken

Maschinenvolumen | Verschachteln

Der einfachste und effizienteste Weg die Druckkosten für SLS, MJF und SLM, MBJ zu senken ist – die Modelle zu verschachteln .

Bei diesen Druckverfahren sind die Maschinenkosten und Laufzeiten der höchste Kostenfaktor, während das Material verhältnismäßig günstig ist. Um den Preis für Ihre Modelle zu senken, können Sie mehrere Dateien zu einer, ineinander verschachtelten Datei einreichen. Wenn Sie mehrere Objekte Fertigen „nesten“ Sie die Objekte so, dass möglichst wenig Platz in der Maschine benötigt wird. Bei diesem sogenannten „Nesten“ sollten die Objekte an jeder Stelle min. 3 mm Anstand zueinander besitzen , um nicht zusammen-gesintert zu werden, wenig Platz Ihre Modelle benötigen, desto geringer ist der Preis.

Größe des Modells | Skalieren

Wenn Sie z.B. ein Objekt mit den Maßen 10 x 10 x 10 cm um nur 20% (2 cm) auf 8 x 8 x 8 cm reduzieren reduzieren Sie das Volumen des Objektes um 49%!

Da es sich um ein drei dimensionales Modell handelt, werden beim Skalieren Länge x Breite x Höhe gerechnet, weshalb eine Größenveränderung um 20% eine Ersparnis von 50% ausmachen kann!

Nesten

Als „Nesten“ (verschachteln) versteht man, mehrere Modelle in einer CAD Datei so anzuordnen, dass möglichst wenig Platz im 3D Drucker benötigt wird. Dies ist eine effektive Methode, um bei der Herstellung mehrerer Objekte oder Kleiner Serien den Preis für Selektives Laserintern und Multi Jet Fusion stark zu senken.

Schlechtes Verschachteln

Keine Ersparnis – Da mehr Platz für den Druck benötigt wird, als Ihre Modelle einnehmen. Versuchen Sie „leere Räume“ beim Nesten zu vermeiden.

Das Gesamtvolumen der gruppierten Modelle ist größer als das Gesamtvolumen der Einzelteile

Gutes Verschachteln

Ersparnis – Die Modelle nehmen gruppiert weniger Platz im Drucker ein, als wenn Sie diese einzeln Fertigen lassen würden.

Das Gesamtvolumen der gruppierten Modelle ist kleiner als das Gesamtvolumen der Einzelteile

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Was ist eine „Sinterbox“

Wollen Sie mehrere Kleinteile gleichzeitig Drucken?

Bei einer sogenannte Sinterbox handelt es sich um eine Gitterboxe, die um Ihre Modelle entworfen und zeitgleich mit Ihren Modellen gefertigt wird. Sinterboxen stellen sicher, dass auch kleine Modelle nicht bei der Herstellung verloren gehen. 

Wenn Sie mehrere Modelle oder Kleinteile fertigen empfehlen wir eine Sinterbox um diese Baugruppe zu erstellen. Da die Sinterbox mit ihren Modelle gefertigt wird sind Ihre Objekte sozusagen „eingesperrt“, weshalb keine Kleinteile verloren gehen können.

Auslass- | Fluchtlöcher  

Materialentfernung

Auslass- bzw. Fluchtlöcher ermöglichen es nicht verarbeitetes Material aus Ihrem Modell zu entfernen. Hierfür empfehlen wir je nach Modellgröße und Herstellungsverfahren einen Lochdurchmesser von 3-5 mm. Auslasslöcher sollten Sich immer im nicht sichtbaren Bereich befinden und sich nicht zwangsläufig erforderlich. So kann beispielsweise SLS verarbeitetes Pulver im Modell eingeschlossen bleiben (keine Fluchtlöcher), während wir bei SLA Modellen Fluchtlöcher empfehlen.

Unser Fertigungsteam fügt Ihrem Modell automatisch Fluchtlöcher hinzu, sollten diese benötigt werden. Hierbei achten wir auf eine möglichst optimale Postierung (Unterseite, nicht sichtbar).